Vorlesung + Praktikum: Lagerstättentechnik II - Details

Vorlesung + Praktikum: Lagerstättentechnik II - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Vorlesung + Praktikum: Lagerstättentechnik II
Veranstaltungsnummer W 6157
Semester WS 2016/17
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 91
Heimat-Einrichtung Institute of Subsurface Energy Systems
Veranstaltungstyp Vorlesung + Praktikum in der Kategorie Lehre
Erster Termin Mittwoch, 26.10.2016 14:00 - 18:00, Ort: (C21-125 ExxonMobil Hörsaal (Raum 125))
Teilnehmende Bachelor - Petroleum Engineering
Lernorganisation Beherrschung der physikalischen und mathematischen Grundlagen des Mehrphasenflusses in porösen Medien/Grundlegende Fachkompetenzen in Lagerstättentechnik
Literatur * Chierici G. L.: Principles of Petroleum Reservoir Engineering. Springer-Verlag, 1995.
* Craft, H. : Applied Petroleum Reservoir Engineering
* Dake, L.P.: Fundamentals of Reservoir Engineering. Elsevier. 1978.
SWS 5
ECTS-Punkte 7

Räume und Zeiten

(C21-125 ExxonMobil Hörsaal (Raum 125))
Mittwoch: 14:00 - 18:00, wöchentlich (14x)
Freitag, 09.12.2016 09:00 - 13:00
Freitag, 10.02.2017 10:00 - 13:30
Mittwoch, 05.04.2017 14:00 - 17:00

Kommentar/Beschreibung

Inhalt der Vorlesung:
Mathematische Grundlagen für Ein- und Mehrphasenfluss in porösen Medien; Analytische Modelle für den Verdrängungsprozess von nicht mischbaren Phasen in homogenen porösen Medien (Buckley-Leverett); Analytische Modelle für den Verdrängungsprozess von nicht mischbaren Phasen in heterogenen porösen Medien (Dykstra-Parsons); Vereinfachte Berechungen der Inflow Performance nach Stiles; Schwerkrafteffekte in geneigten Schichten (analytische Lösung für die kritische Fließrate); Wasserkegelbildung in Öllagerstätten (kritische Fließrate und Durchbruchszeit); Produktionsanalyse: Produktivitätsindex in vertikalen und horizontalen Bohrungen, Decline Curve Vorhersagemethode.

Inhalt des Rechenpraktikums:
PVT-Berechnungen, Berechnung des Phasenverhaltens für die Trennung von Gas und Öl, Materialbilanzberechnungen, Berechnungen des Wassertriebs nach Fetkowich, Decline Curve Analyse, Berechnungen des Entölungsgrades für Wasserfluten in homogenen Öllagerstätten nach der Buckley-Leverett-Theorie. Sensitivitätsnalayse beim Wasserfluten. Berechnungen des Entölungsgrades für Wasserfluten in heterogenen Öllagerstätten nach Stiles. Berechnung der Produktivität von Vertikal- und Horizontalbohrungen, Berechnung der Wasserkegelbildung in Ölbohrungen, Aquifererkundung mithilfe der Methoden der transienten Bohrlochtests.

Die Unterrichtssprache sowohl der Vorlesung als auch des Rechenpraktikums ist Englisch.

Ergebnisse der Lösung der Rechenaufgaben des Rechenpraktikums müssen die Teilnehmer in einem Bericht als Leistungsnachweis am Ende des Rechenraktikums darstellen.

Ergänzend zum praktischen Rechenprogramm werden den Teilnehmern Aufgaben zur selbständigen Lösung eines lagerstättentechnischen Problems mit Hilfe von MatLab angeboten. Durch die freiwillige Teilnahme an dieser Projektarbeit, die im Falle eines Erfolgs auf das Praktikumsbericht angerechnet werden kann, können die Teilnehmer zusätzlich Bonuspunkte erwerben, die in die Klausurnote mit einfließen.

Teilnahme an dieser Projektarbeit setzt jedoch ausreichende Kenntnisse der lagerstättentechnischen Rechenmethoden voraus. Daher werden Studierenden, die mehr als 2 Praktikumstermine versäumt haben, zur Teilnahme an der Projektarbeit nicht zugelassen.

Detaillierte Einweisung in die Abläufe und die Anforderungen des Rechenpraktikums findet bei der Vorbesprechung während der ersten Veranstaltung des Rechenpraktikums statt. Die Teilnehmer bekommen dabei die Teilnehmerordnung und das Übungsheft ausgehändigt.

Am Ende der Lehrveranstaltung Lagerstättentechnik II müssen die Studierenden im Rahmen einer dreistündigen Klausur sowohl die Kenntnisse der theoretischen Grundlagen der Lagerstättentechnik als auch der Anwendung der geläufigen Rechenmethoden dieses Faches nachweisen. In die Gesamtbewertung der Klausur fliessen die Teilbewertungen aus dem theoretischen und praktischen Teil zu gleichen Anteilen mit ein. Für das Bestehen der Klausur ist eine richtige Lösung der Klausuraufgaben im Umfang von mindestens 50 % der jeweils maximal möglichen 100 Punkte des theoretischen und des praktischen Teils der Klausur erforderlich.